Stress – Segen und Fluch

  • Sumo

Ein Leben ohne Stress ist kaum vorstellbar und es ist auch fast unmöglich, Stresssituationen immer aus dem Weg zu gehen. Aber das ist auch gut so. Denn Stress gehört zu unserem Leben einfach dazu. In einer Stresssituation wird unter anderem Adrenalin frei. Und ab und an ein kleiner Adrenalinschub schadet uns nicht. Im Gegenteil, er hält uns fit und bringt zusätzlich auch unser Immunsystem in Schwung. Stress – in angemessenen Mengen ist also durchaus gut für uns und unseren Körper. Wenn aus einer kleinen, spannenden Herausforderung jedoch eine hohe Belastung wird und der Stress kein Ende mehr nimmt, dann wird es schon eher problematisch. In diesem Moment wird aus dem Stress – der in einer angemessenen Dosis durchaus ein Segen für uns ist – ein Fluch.

Letztendlich liegt es an uns selbst, wie wir Stress bewerten. Sehen wir in ihm wirklich die spannende Herausforderung, die unser Leben erst so richtig interessant macht oder bedeutet Stress für uns unangenehme Belastung? Ist das nämlich der Fall, so ist er nicht mehr positiv für unseren Körper, sondern kann unter anderem auch das Immunsystem schwächen. Es gilt also, solchen negativen Stress zu vermeiden bzw. frühzeitig abzubauen. Das können wir oft schon mit positiven Gedanken erreichen. Denken wir also positiv und lassen die Herausforderung gar nicht erst zu einer Belastung werden, haben wir den ersten Schritt um Stress abzuwähren bereits getan.

Eine einfache, aber wirklich effektive Möglichkeit, Stress abzubauen, ist außerdem Bewegung. Egal in welcher Form – Bewegen wir uns, bauen wir Stress ab. Erstrecht, wenn die Bewegung in der freien Natur erfolgt. Dabei ist es egal, ob wir Joggen, Yoga machen oder vielleicht den Rasen mähen. Durch die Bewegung wird unser Gehirn mit Sauerstoff versorgt. Außerdem entkrampfen sich die Muskeln, wodurch sich Verspannungen lösen. Gleichzeitig werden wir von unserem Stress abgelenkt und denken nicht mehr daran.

Apropos Ablenkung. Da sind wir auch schon beim nächsten Heilmittel gegen Stress. Sich auf die Stresssymptome und den Stress zu konzentrieren, das ist das Schlimmste, was wir tun können. Ablenkung ist also angesagt. Egal wie. Sind wir wegen etwas aufgeregt – zum Beispiel vor einer wichtigen Prüfung – dann hilft es, einfach mit anderen über etwas zu reden, Musik zu hören, oder sich anderweitig zu beschäftigen.

Stress können wir außerdem mindern, wenn wir uns eine positive Atmosphäre schaffen. Ist es um uns herum aufgeräumt und ordentlich, dann fühlen wir uns gleich sehr viel wohler, können uns eher entspannen und dadurch Abstand vom Stress gewinnen. Es herrscht ein absolutes Chaos und das muss erst beseitigt werden? Auch kein Problem, denn Aufräumen ist eine wirklich tolle Ablenkung. Anschließend noch ein rundum Wohlfühlprogramm mit ausgiebigem Schaumbad, einem entspannenden Saunabesuch oder auch einfach ein lustiges Treffen mit Freunden und schon befindet sich der Stress in weiter Ferne. So nehmen wir uns auch eine Auszeit von unserem Stress und geben unserem Immunsystem die Möglichkeit, sich wieder zu stärken und Ängste und Stresshormone abzubauen. So eine kleine Auszeit kann besonders sinnvoll vor einem Prüfungstag sein.

Wichtig ist es auch, dass wir uns einen klaren Kopf verschaffen. Liegt uns ein Thema schwer im Magen und wir denken ständig darüber nach, ohne eine Lösung zu finden, dann ist das purer Stress. Hier kann es helfen, das Problem mit seinen Lösungsmöglichkeiten einfach aufzuschreiben. Denn Denken wir nur darüber nach, ohne es zu sehen, drehen wir uns häufig im Kreis. Haben wir es aber klar vor unseren Augen, erkennen wir oft sehr viel eher, wie wir es lösen können. Und steht es erst einmal schwarz auf weiß vor uns, fällt es uns häufig sehr viel leichter, es erst einmal ruhen zu lassen.



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