Diät oder Ernährungsumstellung – wie nehmen Sie ab?

Abnehmen ist nicht immer ganz einfach, das dürfte so gut wie jeder, der es schon mal ausprobiert hat, bestätigen können. Da ist das Sprichwort „2 Sekunden im Mund, 2 Jahre auf der Hüfte“ leider äußerst zutreffend. Zunehmen geht meist leider viel zu schnell, Abnehmen wird hingegen oft zu einer langwierigen Strapaze.

Diäten und der Jojo-Effekt

Das Erste, woran wir denken, wenn wir ein paar Kilos los werden möchten, ist eine Diät. Diese bringt meist Tage des Verzichts und der sportlichen Anstrengung mit sich. Nicht selten heißt es hungern und das Ergebnis sind vielleicht ein paar Pfunde weniger auf den Rippen, dafür aber eine eher mäßige Laune. Was am Anfang vielleicht noch ganz leicht und machbar aussieht, wird nach einiger Zeit eher nervig und dann hält man doch nicht mehr ganz so viel von der neuen Diät, die am Anfang noch so vielversprechend war. Natürlich versprechen zahlreiche Diäten schnelle Erfolge und hin und wieder stellen diese sich sogar ein. Mehrere Kilos in wenigen Wochen. Ein Traum wird wahr. Doch sobald die Diät beendet ist, setzt bei vielen der berühmt berüchtigte Jojo-Effekt ein und am Ende hat man dann vielleicht sogar mehr auf den Rippen, als vor der mühsamen Diät.

Zauberwort Ernährungsumstellung

Eine Diät ist also nicht unbedingt der Schlüssel zum Erfolg, wenn das Ziel eine dauerhafte Traumfigur ist. Deswegen gilt es, die Ernährung komplett umzustellen und sich bewusster zu ernähren. Ernährungsumstellung ist das Zauberwort. Nicht Diät. Aber eine Ernährungsumstellung hilft natürlich nur beim Abnehmen, wenn man sie auch dauerhaft beibehält. Das Abnehmen geht dabei zwar häufig sehr viel langsamer als bei strengen Diäten, dafür sind die Erfolge aber auch umso langwieriger. Zu einer Ernährungsumstellung gehört unbedingt eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Das hat zum Vorteil, dass der Körper nachher nicht nur besser aussieht, sondern auch sehr viel gesünder ist. Ganz anders ist das bei einer Diät, bei denen der Körper häufig an unterschiedlichen Mängeln zu leiden hat. Also noch ein gutes Argument gegen eine strenge Diät.

Ein Kompromiss

Natürlich spricht einiges gegen eine Diät, aber es spricht auch etwas ganz Entscheidendes dafür: der relativ schnelle Verlust von verhältnismäßig viel Gewicht. Wer deshalb also nicht auf eine Diät verzichten möchte, der sollte die Diät mit einer anschließenden Ernährungsumstellung kombinieren. So kann er von dem schnellen Gewichtverlust, den die Diät möglich macht, profitieren und mit der Ernährungsumstellung gleichzeitig dem unwillkommenen Jojo-Effekt vorbeugen und Mangelerscheinungen entgegen wirken.

Die Insulienfalle

Begriffe wie „Insulinfalle“ oder „Masthormon Insulin“ hört man immer wieder und sie regen uns zum Denken an. Schließlich geht es um Insulin, einen Stoff, den es in unserem Körper gibt. Und dieser Stoff, den wir unweigerlich in uns haben, macht uns dick? Müssen wir wirklich im Hinblick auf die „Insulinfalle“ auf unsere Nahrungsaufnahme achten und Kohlenhydrate in ganz speziellen Kombinationen und zu festgelegten Zeiten zu uns nehmen, damit unser Körper, genau genommen unsere Bauchspeicheldrüse, nicht zu viel von diesem Abnahmefeind Insulin produziert, das angeblich die Fettverbrennung hemmt und uns dick macht? Weiterlesen →

Fettverbrennung steigern, aber wie

Abnehmen können Sie auf viele verschiedene Arten. Viele möchten ihre Fettverbrennung steigern, um effektiver Körpergewicht zu verlieren. Doch wie heißt es so schön „viele Wege führen nach Rom“ und mindestens genau so viele Wege führen Sie zu einer gesteigerten Fettverbrennung. Hier ein paar einfache, aber hilfreiche Tipps, mit denen Sie in Zukunft die Fettverbrennung ihres Körpers effektiv steigern können:

Fett weg durch ausgiebiges Training

Die wohl bekannteste Methode, um die Fettverbrennung anzukurbeln, ist Bewegung. Sport, Sport und noch mal Sport. Besonders effizient ist dabei das Intervall Training. Das bedeutet für Sie lieber öfter einen kurzen Zwischensprint einlegen, anstatt ein moderates, dafür konstantes Ausdauerprogramm zu absolvieren. Aber natürlich fördern auch andere Trainingsarten und Ausdauertraining die Fettverbrennung. Wichtig ist einfach, dass Sie sich bewegen. Gehen Sie Joggen, Schwimmen oder Wandern. Bleiben Sie in Bewegung.

Viel Trinken führt zum Erfolg

Der menschliche Körper benötigt viel Flüssigkeit, um richtig zu funktionieren. Zu wenig Flüssigkeit verlangsamt den Stoffwechsel und damit gleichzeitig auch den Fettstoffwechsel. Nehmen Sie also immer reichlich Wasser auf, um den Fettstoffwechsel auf Trapp zu halten. Mehr als 2 Liter pro Tag sollten es auf jeden Fall sein. Erlaubt ist vor allem Wasser. Fruchtsäfte sind auch in Ordnung, sollten aber mit Wasser vermischt werden.

Mit Aminosäuren die Fettverbrennung ankurbeln

L-Arginin, Glycin, L-Carnitin, L-Glutamin – diese Aminosäuren haben eines gemeinsam: Sie steigern die Fettverbrennung. Vor allem der Aminosäure L-Carnitin wird eine Schlüsselrolle bei der Fettverbrennung zugeschrieben. Das Transportmolekül transportiert die langkettigen Fettsäuren in die Mitochondrien, wo sie verbrannt werden. Es dürfte also klar sein, dass ein Mangel an L-Carnitin diesen Transport und somit auch die Fettverbrennung hemmt. Achten Sie also immer darauf, sich eiweißreich zu ernähren, damit Ihr Körper über ausreichend Aminosäuren verfügt.

Kohlenhydrate: ein Minus für die Fettverbrennung

Mit der Aufnahme von Kohlenhydraten, zum Beispiel in Nudeln oder Kartoffeln, wird Insulin ausgeschüttet. Dadurch wird der Fettstoffwechsel blockiert. Also lieber den Kohlenhydratanteil verringern und stattdessen mehr Eiweiße essen. Vor allem am Abend sollten Sie auf Kohlenhydrate möglichst verzichten, denn Kohlenhydrate liefern dem Körper viel Energie, die er dann – kurz vor dem Schlafengehen – nicht mehr verbrauchen kann. Und diese überschüssige Energie wird dann eingelagert und wirkt so ganz gegen Ihr Ziel: der Gewichtsreduktion.

Die Nahrungsaufnahme

Kohlenhydrate minimieren, Eiweiße maximieren. Soviel ist bisher klar. Aber es gibt auch zusätzlich noch einige Lebensmittel, die positiv auf die Fettverbrennung wirken. Dazu sollen zum Beispiel Ananas, Papaya und Grapefruit gehören. Auch Lachs soll wahre Wunder bewirken, wenn es um die Fettverbrennung geht. Wenn Sie gerne scharf essen: noch besser! Behalten Sie das auf jeden Fall bei, denn auch scharfe Speisen fördern die Verbrennung von Fett.

Viel Spaß beim Abnehmen!

 

Fettzellen – ohne geht nicht!

Fettzellen – ohne geht nicht
Fettzellen. Ohne die wäre das Leben doch so viel einfacher. Man müsste sich nicht mehr mit zu viel Gewicht rumschlagen und bräuchte auch keine Gedanken mehr an zu viel Essen verschwenden. Dieses Klischee ist weit verbreitet. Aber so einfach ist das mit den Fettzellen bzw. ohne Fettzellen gar nicht. Denn unser Körper braucht Fettzellen und auch Fett unbedingt.
So funktionieren Fettzellen
Fettzellen sind gar nicht so sehr unser Feind, wie wir vielleicht annehmen und sogar sehr dünne Menschen verfügen über eine große Anzahl an Fettzellen. Klar, Fett wird in den Fettzellen gelagert, aber – und das eigentlich noch viel wichtiger für uns – es wir auch dort abgebaut. Fettzellen sind so programmiert, dass sie Fett abgeben, wenn Bedarf besteht. Der Nachteil ist allerdings, dass sie von Natur aus so ausgerichtet sind, Fett für schlechte Zeiten zu speichern. Das Problem ist nur: Für uns gibt es eigentlich gar keine schlechten Zeiten, in denen wir mal wirklich dauerhaft hungern müssen. Und deswegen bleibt das Fett auch schön in seinem Fettspeicher.
Um zu verhindern, dass das Fett nicht in den Fettzellen gelagert wird, dürfen wir also lediglich so viel Nahrung aufnehmen, wie wir auch wirklich brauchen und unser Körper verbrauchen kann. Nehmen wir zu viel Nahrung auf, dann fangen die Fettzellen an, das Fett zu speichern. Und dann können sich die Fettzellen sogar vermehren. Problematisch ist dann, dass Fettzellen, die erst einmal da sind, auch da bleiben. Sie können zwar mehr oder weniger leer sein, warten aber immer auf neues Fett, das sie speichern können. Fettzellen haben also ihre Vor- und Nachteile, die wir aber über die Nahrungsaufnehme steuern können. So liegt es letztendlich also an uns alleine, wie sich unsere Fettzellen verhalten und ob wir an Gewicht zunehmen oder abnehmen.
Kein Stoffwechsel ohne Fettzellen
Fakt ist, dass wir Fettzellen für unseren Stoffwechsel unbedingt benötigen. Denn sie sind in der Lage, Energie zu speichern und wieder abzugeben. Nur so kann unser Stoffwechsel funktionieren. Und da wir mit dem Stoffwechsel auch die Fettverbrennung fördern können, ist es natürlich auch sehr sinnvoll, wenn unser Stoffwechsel richtig funktioniert. Hinzu kommt, dass die meisten Vitamine fettlöslich sind. Verfügt unser Körper nicht über ausreichend Fett verfügen, so ist es ihm also auch unmöglich, an die wichtigen Vitamine heranzukommen. Und ohne Vitamine fehlen dem Körper wichtige Bausteine.
Es müsste nun eigentlich klar sein: Ohne Fett und Fettzellen funktioniert unser Körper nicht. Wir brauchen beides. Es gibt keinen Weg drum herum. Die einzige Möglichkeit, die wir haben, ist, unsere Fettaufnahme zu kontrollieren und so zumindest etwas gegen die Vermehrung der Fettzellen zu tun.

Gute Vorsätze und echte Ziele

Gute Vorsätze gehören zum neuen Jahr, wie der Schnee zum Winter. Nie gibt es mehr gute Vorsätze, nie geben mehr Menschen vor, etwas in ihrem Leben ändern zu wollen, als am Ende eines alten bzw. zu beginn eines neuen Jahres. Wenn am 31.12. um 24 Uhr das erste Feuerwerk am Himmel erstrahlt und die Sektkorken knallen, dann dürfen sie nicht fehlen, die guten Vorsätze. Wir nehmen uns vor, mit dem Rauchen aufzuhören, weniger Alkohol zu trinken, abzunehmen und das am besten mit Sport und vieles mehr. Und gerade nach der Weihnachtszeit, in der an jeder Ecke köstliche Verführungen auf uns lauern und wir nicht selten – gerade was das Essen angeht- im Überfluss leben, sind solche Gedanken nicht weiter verwunderlich.

Der kleine, aber feine Unterschied

Am Anfang bleiben wir auch streng bei der Sache – wir sind ja schließlich hochmotiviert und möchten uns selbst etwas beweisen. Aber nach und nach nimmt die Begeisterung ab, beweisen müssen wir uns dann schließlich auch nichts mehr – wir wissen ja jetzt, dass wir es können – und das war es dann auch schon mit den meisten guten Vorsätzen. Und genau das ist der Moment, in dem wir feststellen, ob es sich bei unseren guten Vorsätzen also wirklich nur um gute Vorsätze handelt oder ob es tatsächlich echte Ziele sind. Denn echte Ziele geben wir nicht so schnell auf. Das sind Dinge, die wir wirklich möchten und für die wir gewillt sind, auf die Zähne zu beißen und auch dann weiter zu machen, wenn uns eigentlich gerade der Sinn nach was anderem steht.



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Gute Vorsätze werden zu echten Zielen

Dabei ist es gar nicht immer so leicht, echte Ziele und gute Vorsätze zu unterscheiden, denn der Grad auf dem wir wandern ist schmal. Schnell wird aus einem echten Ziel nur noch ein guter Vorsatz. Aber genau so kann aus einem guten Vorsatz natürlich auch ein echtes Ziel werden. Denn letztendlich kommt es darauf an, was wir selbst daraus machen. Die Motivation ist hier ein ganz entscheidender Faktor. Denn nur wer es schafft sich auch nach der ersten Euphorie weiter zu motivieren, der kann aus einem guten Vorsatz ein echtes Ziel machen. Es gilt hier eigentlich alles, was auch sonst gilt, wenn es darum geht, sich zu motivieren. Wichtig ist, dass man kleinere Ziele hat, die zusammen zum Erreichen eines großen Zieles führen. So können wir immer wieder kleinere Erfolge feiern. Wir sehen, dass wir auf dem besten Weg sind, das zu erreichen, was wir möchten und das spornt uns zusätzlich an. Daneben gibt es noch viele weitere Methoden der Selbstmotivation, die uns dabei helfen können, dass echte Ziele auch echte Ziele bleiben und gute Vorsätze zu echten Zielen werden.

Ein kleiner Tipp noch: Echte Ziele brauchen keinen Jahresanfang. Sie können immer und überall angegangen werden, denn kein Augenblick ist besser dafür, als dieser. Das Hier und Jetzt.