Kohlenhydrate – Freund oder Feind

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Kohlenhydrate Sind Kohlehdrate Freund oder Feind?

Kohlenhydrate spielen gerade, wenn es um gesunde Ernährung und die damit einhergehende Beeinflussung des Körpergewichtes geht, eine große Rolle. Viele wissen nicht, wie sie zu Kohlenhydraten stehen sollen und oft stellt sich die Gretchenfrage, ob Kohlenhydrate Freund oder doch eher Feind sind.

Was Kohlenhydrate sind, wo es sie gibt und was sie in unserem Körper tun

Zuerst sollte einmal geklärt werden, was Kohlenhydrate eigentlich sind, wo sie anzutreffen sind und vor allem, was sie bewirken. Zu den Kohlenhydraten gehören unter anderem Zucker und Stärken. Sie machen, neben Fetten und Proteinen, den größten Bestandteil der Nahrung aus. Außerdem fungieren sie als wichtige Energielieferanten und Kraftstoff für Gehirn und Muskeln. Die aus Zuckermolekülen bestehenden Kohlenhydrate und sind in vielen Lebensmitteln in verschiedenen Ausführungen enthalten. Die Kohlenhydrate werden über die Nahrung aufgenommen, im Verdauungstrakt des Körpers zerlegt und anschließend in die Blutbahn transportiert. Dort liefern sie die Energie, die der Körper benötigt, um Atmung, Stoffwechsel, Herzschlag und vieles mehr aufrechtzuerhalten und körperliche Aktivitäten ausführen zu können.

Der Körper benötigt also genügend Kohlenhydrate für die Energieversorgung sind. Gerade, wenn man eine längere Zeit nichts mehr zu sich genommen hat, merkt man häufig, in Form von einem Schwäche- und Schwindelgefühl oder durch Zittern, dass der Körper unterzuckert ist, also nicht mehr über ausreichend Energie verfügt. Dann sind Kohlenhydrate dringend nötig. Aber hierbei ist Vorsicht geboten, denn es kommt vor allem darauf an, welche Kohlenhydraten verzehrt werden. So liefern die Kohlenhydrate in Süßigkeiten schnell, aber nur kurzzeitig Energie. Die nächste Heißhungerattacke ist da vorprogrammiert. Anders ist es bei der Aufnahme komplexer Kohlenhydrate. Diese befinden sich unter anderem in Brot und Nudeln, Obst, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Gemüse. Diese Produkte enthalten meist viele Mineralstoffe, Vitamine und auch Ballaststoffe, verfügen zudem über wenig Fett und sind deutlich effektivere Energielieferanten als Schokolade und Co.

Sehr gute, gute und schlechte Kohlenhydrate

Grundsätzlich kann zwischen sehr guten, guten und schlechten Kohlenhydraten unterschieden werden. Ersteres ist zum Beispiel in Pumpernickel, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse und Joghurt enthalten. Gute Kohlenhydrate befinden sich in Nudeln, Weizenvollkornbrot und Kartoffeln, schlechten Kohlenhydraten in Pommes frites, Weißbrot, Schokolade, usw.

Die Antwort auf die Gretchenfrage

Die Antwort auf die Frage, ob Kohlenhydrate eher Freund oder Feind sind, hängt also von der Art und Menge der Kohlenhydrate ab. Verzichtet werden sollte natürlich weitestgehend auf die Kohlenhydrate in Süßigkeiten. Andere Kohlenhydrate hingegen benötigt der Körper unbedingt. Und das nicht nur als Energielieferant, sondern auch, um Eiweiße und Fette richtig verwerten zu können.

Zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung gehören die richtigen Kohlenhydrate also unbedingt mit dazu. Um effektiv Gewicht zu verlieren, ist die Aufnahme von schlechten Kohlenhydraten zu vermeiden. Ganz auf Kohlenhydrate soll und muss aber gar nicht verzichtet werden. Dennoch hilft es, am Abend die Einnahme von Kohlenhydraten zu minimieren, um dem Körper – kurz vor der Nachtruhe – nicht sehr viel Energie zu zuführen, die er nicht mehr verwerten kann. Denn dies wirkt sich ganz bestimmt negativ auf die Gewichtsbilanz aus. Für die Mahlzeit am Abend eignen sich also besser kohlenhydratarme Fleisch- und Gemüsegerichte.

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